Objekt und Betrachter sind voneinander abhängig.
Dasselbe Objekt erscheint jedem Rezipient in einem anderen Blickwinkel, da dieser beim Wahrnehmen seine
eigenen Erfahrungen projiziert. Er macht die Form in gewissem Licht sichtbar, so wie ein Anderer anderes
daran erscheinen läßt.
Ähnlich verhält es sich mit Projektionen und Objekten. Jedes Objekt benötigt Licht, um
visuell wahrgenommen zu werden. Die Projektion benötigt Oberfläche auf die sie treffen kann, da sie sonst nicht
sichtbar ins Leere strahlen würde. Je nachdem wie Projektion und Objekt aufeinander treffen, entstehen optisch
wahrnehmbare Formen. Ein bestimmter Ausschnitt wird in bestimmter Gestalt sichtbar.
Projektionskörper ist der Versuch, ein virtuelles Objekt in den Realen Raum zu transportieren.
Dazu projizieren wir einen virtuellen Körper auf ein ihm entsprechendes deckungsgleiches reales Objekt und stellen so eine Verbindung zwischen Realität und Virtuellem her.
Das Objekt selbst wird hier zur Schnittstelle und ermöglicht durch Repositionierung der Projektionsflächen und durch Rotation eine Ansteuerung des virtuellen 3D Objekts.
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